PRESSE und MEDIEN

Aktuelle Pressemitteilungen, Konzertankündigungen sowie ausführliche Informationen zum Bachchor Mainz, dem Bachorchester Mainz und dem künstlerischen Leiter Christoph Siebert.
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Mainz, Oktober 2026

Jubiläen, Romantik-Nächte und eine Beethoven-Premiere: Bachchor Mainz stellt sein Konzertprogramm 2027 vor

Der Bachchor Mainz richtet sein Konzertjahr 2027 unter der künstlerischen Leitung von Christoph Siebert auf zwei bedeutende musikgeschichtliche Jubiläen aus: Vor 300 Jahren, im Jahr 1727, wurde Johann Sebastian Bachs Matthäus-Passion BWV 244 erstmals uraufgeführt. Zugleich jährt sich 2027 der Tod Ludwig van Beethovens zum 200. Mal. Das Jahresprogramm verbindet diese historischen Bezugspunkte mit einem romantischen Konzertabend und Bachs Weihnachtsoratorium. Es ist das dritte Konzertjahr unter der künstlerischen Leitung von Christoph Siebert.

Den Auftakt der Abonnementreihe bildet am Karfreitag, 26. März, um 18.30 Uhr in der Christuskirche Mainz die Matthäus-Passion. Mit der Aufführung erinnert der Bachchor an die erste Darbietung des Werks im Jahr 1727. Die Solopartien übernehmen Pia Davila (Sopran), Franz Vizthum (Altus), Christian Rathgeber (Tenor; Evangelist und Arien), Hans Christoph Begemann (Jesus), Christian Wagner (Bass; Arien) und Max Viellehner (Bass; Pilatus, Pontifex und Judas). Es musizieren der Bachchor und das Bachorchester Mainz unter der Leitung von Christoph Siebert.

Am 6. Juni um 19.30 Uhr folgt die „Romantische Soiree“ mit Chorwerken und Sololiedern am Klavier. Auf dem Programm stehen unter anderem Nacht- und Abendstücke von Johannes Brahms, Lieder von Claude Debussy und Gabriel Fauré sowie Werke von Moritz Hauptmann, Camille Saint-Saëns, Franz Schubert und Robert Schumann. Das Programm führt unterschiedliche musikalische Perspektiven auf Nacht, Natur und Empfindung zusammen. Für das Mainzer Publikum bietet die Soiree die Gelegenheit, mit Jonas Müller einen der herausragenden jungen Baritone zu erleben.

Im Herbst steht Beethoven im Mittelpunkt: Am 24. Oktober erklingen in der Christuskirche seine Messe C-Dur op. 86, das Chorwerk „Meeresstille und glückliche Fahrt“ op. 112 sowie die Ouvertüre zu „Coriolan“ op. 62. Die Aufführung der C-Dur-Messe ist zugleich eine Premiere für den Bachchor Mainz, der bislang auf Gastspielen wie auch in Mainz immer mit der „Missa Solemnis“ konzertierte. Die Solopartien übernehmen Simone Schwark (Sopran), Birgit Schmickler (Alt), Georg Poplutz (Tenor) und Christoph Kögel (Bass). Es dirigiert Christoph Siebert.

Zum Jahresabschluss erklingt am 12. Dezember um 19.30 Uhr Bachs Weihnachtsoratorium BWV 248 mit den Kantaten I, V und VI. Als Solistinnen und Solisten sind Siri Thornhill (Sopran), Elvira Bill (Alt), Georg Poplutz (Tenor) und Klaus Mertens (Bass) angekündigt. Begleitet werden Chor und Solisten von L’arpa festante, die Leitung hat erneut Christoph Siebert. Bereits um 16 Uhr gibt es am selben Tag eine eigene Familienaufführung des Weihnachtsoratoriums in der Fassung von Michael Gusenbauer.

Auch außerhalb von Mainz ist der Bachchor 2027 zu hören: Am 30. August gastiert das Ensemble mit der „Romantischen Soiree“ in der Heilig-Geist-Kirche Frankfurt. Am 3. September wirkt der Chor im Pfalzbau Ludwigshafen an Franz Liszts „Faust-Symphonie“ mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz mit; die musikalische Leitung hat Michael Francis. Nach dem gemeinsamen Erfolg der „Carmina Burana“ wurde der Chor erneut zu einem Gastspiel eingeladen, wobei die Männerstimmen den Chorpart in Liszts sinfonischer Deutung von Goethes „Faust“ übernehmen.

Mit den vier Abonnementkonzerten, dem Kinderkonzert und den Gastspielen führt der Bachchor Mainz seinen programmatischen Ansatz fort: Werke werden nicht nur einzeln präsentiert, sondern in thematische und musikalische Zusammenhänge gestellt.

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Mainz, 8. November 2026. Zwei bedeutende Werke Wolfgang Amadeus Mozarts, die durch ihre besondere dramatische Ausdruckskraft miteinander verbunden sind, stehen im Mittelpunkt des zweiten Abonnementkonzerts des Bachchor Mainz: Mozarts Klavierkonzert d-Moll KV 466 und sein Requiem KV 626.
Unter der musikalischen Leitung von Christoph Siebert erklingen beide in d-Moll gehaltenen Werke am Sonntag, 8. November 2026, um 19:30 Uhr in der Christuskirche Mainz. Als Solistin für das Klavierkonzert ist Wiebke Weidanz am historischen Hammerflügel zu erleben. Das Requiem, Mozarts letzte Komposition, wird in der traditionellen Fassung mit der Ergänzung durch Franz Xaver Süßmayr und Joseph Eybler aufgeführt.
Mitwirkende

  • Bachchor Mainz & Bachorchester Mainz
  • Wiebke Weidanz – Hammerflügel (nach Matthäus Heilman, Mainz um 1780)
  • Anna-Lena Elbert – Sopran
  • Anne Bierwirth – Alt
  • Christian Rathgeber – Tenor
  • Klaus Mertens – Bass
  • Christoph Siebert – Leitung

Konzerttermin & Ort

  • Datum: Sonntag, 8. November 2026, 19:30 Uhr
  • Ort: Christuskirche Mainz, Kaiserstraße 56, 55116 Mainz

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Start der Proben:
29. September im Matthäus-Saal der Christuskirche Mainz

Mainz, 15. September 2026 – Der Bachchor Mainz lädt Chorsängerinnen und Chorsänger ein, Teil des Ensembles zu werden. Dafür sucht der Chor neue qualifizierte Sängerinnen und Sänger, vor allem junge Stimmen, die Freude daran haben, neben chorsinfonischen Werken auch spannende Programme aus unterschiedlichen Epochen in Spezialbesetzungen zu erarbeiten.
Die nächste Möglichkeit, aktiv in die Chorarbeit des Bachchores einzusteigen, ist der Probenbeginn für das Mozart-Requiem am 29. September im Matthäus-Saal der Christuskirche (rückwärtiger Gebäudetrakt).
Kontakt & Weitere Informationen:

  • E-Mail: info@bachchormainz.de
  • Geschäftsstelle und Presseservice: Kaiserstraße 56, 55116 Mainz
  • Mobil: 0160/96930306

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Mainz, 7. September 2026 – Unter dem Titel „Schubertiade“ widmet der Bachchor Mainz sein Konzert am 20. September 2026 um 19:30 Uhr in der Christuskirche Mainz ganz dem Vokalschaffen von Franz Schubert.
Auf dem Programm stehen zahlreiche Chorwerke und Lieder des Komponisten, darunter „An die Sonne“, „Der Gondelfahrer“, „Der 23. Psalm“ und „Ständchen“. Eine besondere historische Klangperspektive eröffnet dabei der Einsatz eines Hammerflügels (Nachbau nach Conrad Graf, Wien 1826), gespielt von Hilko Dumno. Die musikalische Leitung liegt bei Christoph Siebert.

Mitwirkende

  • Bachchor Mainz
  • Martha Jordan (Mezzosopran)
  • Georg Poplutz (Tenor)
  • Hilko Dumno (Hammerflügel)
  • Christoph Siebert (Leitung)

Konzerttermin & Ort

  • Datum: Sonntag, 20. September 2026, 19:30 Uhr
  • Ort: Christuskirche Mainz, Kaiserstraße 56, 55116 Mainz

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Mainz/Leipzig, 14. Juni 2026 – Der Bachchor Mainz war im Rahmen des Bachfests Leipzig 2026 musikalisch in der Leipziger Thomaskirche zu Gast. Unter der Leitung seines Dirigenten Christoph Siebert gestaltete das Ensemble den Festgottesdienst mit Werken von Gottfried August Homilius und Johann Sebastian Bach.
Auf dem Programm in der Leipziger Thomaskirche standen Homilius’ Deo dicamus gratias sowie Johann Sebastian Bachs Kantate Die Himmel erzählen die Ehre Gottes (BWV 76). Die Aufführung von BWV 76 an diesem historischen Wirkungsort des Komponisten war ein zentraler Meilenstein des Konzertjahres 2026 und schlug zugleich eine Brücke zur Geschichte des Chors und seines Gründers Diethard Hellmann.

Mitwirkende

  • Leitung: Christoph Siebert
  • Ensembles: Bachchor Mainz, Collegium Lipsiensis, Posaunenchor der Thomaskirche
  • Solisten: Pia Davila (Sopran), Elvira Bill (Alt), Daniel Johannsen (Tenor), Matthias Helm (Bass)
  • Weitere Mitwirkende: Thomasorganist Johannes Lang, Pfarrer Dr. Janning Hoenen

Konzerttermin & Ort

  • Datum: 14. Juni 2026
  • Ort: Thomaskirche Leipzig (im Rahmen des Bachfests Leipzig 2026)

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Mainz, April 2026 – Mit einem eindrucksvollen Finale und großem Erfolg ist die gemeinsame Tournee des Bachchor Mainz und der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter der Leitung von Michael Francis zu Ende gegangen. In den Konzerten in Worms, Mainz, Mannheim und Kaiserslautern präsentierten die Ensembles Carl Orffs Carmina Burana und wurden dafür von Publikum und Fachpresse gefeiert.
Die Kritiken hoben übereinstimmend die klangliche Präzision, die rhythmische Prägnanz und die Ausdrucksstärke des von Christoph Siebert einstudierten Chores hervor. Medien wie die Wormser Zeitung, die Allgemeine Zeitung Mainz, der Mannheimer Morgen und Die Rheinpfalz würdigten den Bachchor als tragende Säule der Aufführung, die mit einer gelungenen Mischung aus archaischer Wucht und fein abgestufter Klangkultur überzeugte.

Tournee-Stationen:

  • Worms, Mainz, Mannheim und Kaiserslautern

Mitwirkende & Partner:

  • Bachchor Mainz (Einstudierung: Christoph Siebert)
  • Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz (Leitung: Michael Francis)

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Mainz, März 2026 – Am 3. April laden der Bachchor und das Bachorchester Mainz zu einem Passionskonzert in die Christuskirche Mainz ein. Im Zentrum des Abends steht das „Stabat Mater“ von Joseph Haydn (Hob. XXbis), ergänzt durch vier geistliche Motetten von Anton Bruckner. Das Programm verbindet zwei zentrale Positionen geistlicher Musik der Wiener Klassik und der Spätromantik. Die musikalische Leitung hat Christoph Siebert.

Programm

  • Joseph Haydn: Stabat Mater Hob. Xxbis
  • Anton Bruckner: Motetten (Christus factus est WAB 11, Vexilla regis WAB 51, Pange lingua WAB 31, Os justi WAB 30)

Mitwirkende

  • Hannah Morrison (Sopran)
  • Ulrike Malotta (Alt)
  • Lukas Siebert (Tenor)
  • Daniel Ochoa (Bass)
  • Bachchor Mainz & Bachorchester Mainz
  • Christoph Siebert (Leitung)

Konzerttermin & Ort

  • Datum: 3. April, Beginn: 19:30 Uhr
  • Ort: Christuskirche Mainz, Kaiserstraße 56, 55116 Mainz
  • Kartenhotline (TRM): Montag bis Freitag von 9:30 bis 17:00 Uhr erreichbar unter der Telefonnummer 06723/60 21 70

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Mainz, 14. Dezember 2025 – Mit einem festlichen Konzert in der Christuskirche Mainz hat der Bachchor Mainz sein 70-jähriges Bestehen gefeiert. Unter der Leitung von Christoph Siebert präsentierte das Ensemble weihnachtliche Meisterwerke von Johann Sebastian Bach, darunter die Kantaten „Süßer Trost, mein Jesus kömmt“ (BWV 151) und „Unser Mund sei voll Lachens“ (BWV 110) sowie Teile des Weihnachtsoratoriums.
Das offizielle Jubiläumskonzert brachte neben zahlreichen Musikliebhabern auch prominente Gäste aus Politik und Kirche zusammen, darunter die rheinland-pfälzische Kulturministerin Katharina Binz, den Mainzer Oberbürgermeister Nino Haase sowie die Kirchenpräsidentin der EKHN, Prof. Dr. Christiane Tietz.

Historischer Hintergrund & Meilensteine

  • Gründung: Gegründet 1955 von Diethard Hellmann an der Mainzer Christuskirche als Kantorei.
  • Ära Ralf Otto (1986–2024): Fast 40 Jahre prägte Prof. Ralf Otto das Ensemble, führte historische Aufführungspraxis ein und brachte den Chor zu internationalem Renommee mit zahlreichen CD-Produktionen bei Naxos.
  • Neue Leitung: Seit Januar 2025 hat Christoph Siebert die künstlerische Leitung des Bachchors inne.

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Mainz, 20. Oktober 2025 – Im dritten Abonnementkonzert der Saison lud der Bachchor Mainz gemeinsam mit Instrumentalsolisten des Bachorchesters Mainz am 25. Oktober 2025 zu einem musikalischen Streifzug durch die geistliche Vokalmusik Europas ein. Unter der Leitung von Christoph Siebert standen in der Mainzer Christuskirche Werke im Zentrum, die sich in ganz unterschiedlicher Weise mit dem Thema Vergänglichkeit und Trost auseinandersetzen.
Das Programm spannte einen Bogen von englischer Chormusik der Renaissance bis zur Gegenwart – darunter Werke von John Taverner, Henry Purcell und William Byrd – hin zur mitteldeutschen Tradition mit Kompositionen von Johann Christoph Bach, Johann Kuhnau und Johann Sebastian Bach.

Ausführende & Konzertdetails

  • Leitung: Christoph Siebert.
  • Mitwirkende: Bachchor Mainz und Instrumentalsolisten des Bachorchester Mainz.
  • Termin: 25. Oktober 2025, 19:30 – 21:30 Uhr.
  • Ort: Christuskirche Mainz, Kaiserstraße 56, 55116 Mainz.

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Mainz, September 2025 – Der Bachchor Mainz lud im Rahmen der bundesweit stattfindenden „Woche der offenen Chöre“ des Deutschen Chorverbands zu einer offenen Schnupperprobe ein. Die vom Amateurmusikfonds geförderte Aktion bot neuen Mitsängerinnen und Mitsängern die Gelegenheit, unkompliziert musikalisch Kontakt zu knüpfen.
Unter der Leitung von Christoph Siebert waren sowohl Studierende als auch Menschen mit Chorerfahrung willkommen, um ihre Fertigkeiten und Konzerterfahrungen im Ensemble weiterzuentwickeln.

Probetermin & Ort

  • Datum: Dienstag, 23. September 2025, 19:00 Uhr
  • Ort: Chorsaal der Christuskirche Mainz (rückwärtiger Gebäudetrakt), Kaiserstraße 56, 55116 Mainz

Kontakt & Weitere Informationen

  • Ansprechpartnerin: Melanie Leising (Geschäftsstelle)
  • Telefon: 0176 46760701
  • Weitere Infos: www.deutscher-chorverband.de/chorpraxis/chorwoche

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Mainz, 30. Juni 2025 – Für sein herausragendes Engagement in Musik und Lehre hat Ministerpräsident Alexander Schweitzer den langjährigen Leiter des Bachchors Mainz, Prof. Ralf Otto, mit dem Landesverdienstorden von Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Die Auszeichnung ist die höchste des Bundeslandes und in ihrer Anzahl auf 800 Trägerinnen und Träger begrenzt.
In der Würdigung wurde Ottos jahrzehntelanges Wirken als Dirigent, Hochschullehrer und Förderer des musikalischen Nachwuchses hervorgehoben. Insbesondere seine langjährige, prägende Leitung des Bachchors Mainz (1986–2024) sowie seine Professur an der Hochschule für Musik Mainz der Johannes Gutenberg-Universität (2006–2020) machten ihn zu einem musikalischen Botschafter des Landes, der professionelle Musiker, Laien und junge Talente auf höchstem Niveau zusammenführte.

Foto Prof. Ralf Otto und Ministerpräsident Schweitzer

Prof. Ralf Otto und Ministerpräsident Alexander Schweitzer

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Mainz, April 2025 – Das Passionskonzert des Bachchors Mainz am Karfreitag in der Christuskirche Mainz war in doppelter Hinsicht ein Meilenstein: Es markierte das offizielle Antrittskonzert des neuen künstlerischen Leiters Christoph Siebert und zugleich den Auftakt zum Jubiläumsjahr „70 Jahre Bachchor Mainz“. Auf dem Programm stand Johann Sebastian Bachs monumentale Johannes-Passion.
In seiner Ansprache betonte Christoph Siebert die lebendige Tradition des Ensembles, die 1955 von Diethard Hellmann begründet und von Ralf Otto maßgeblich weiterentwickelt wurde. Thomas Wagner, Vorsitzender des Mainzer Bachvereins, rief zudem dazu auf, das bürgerliche Engagement und die Unterstützung des Chores in Zeiten knapper öffentlicher Kassen zu stärken.

Mitwirkende

  • Solisten: Sonja Grevenbrock, Larissa Botos, Richard Resch, Christian Wagner, Max Viellehner
  • Ensembles: Bachchor und Bachorchester Mainz
  • Leitung: Christoph Siebert

Konzerttermin & Ort

  • Datum: Karfreitag, 18. April 2025, 19:30 Uhr
  • Ort: Christuskirche Mainz, Kaiserstraße 56, 55116 Mainz

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Mainz/Darmstadt, 29. Oktober 2024 – Der Bachchor Mainz hat einen neuen künstlerischen Leiter: Christoph Siebert, profilierter Chordirigent und Hochschullehrer, übernahm das traditionsreiche Ensemble zum 1. Januar 2025. In der knapp 70-jährigen Geschichte des Chores ist Siebert erst der dritte künstlerische Leiter und folgt auf Ralf Otto (1986–2023) und den Gründer Diethard Hellmann. Wie seine Vorgänger übernimmt Siebert zugleich auch die Leitung des Bachorchesters Mainz.
Nach Studien bei Edgar Krapp, Wolfgang Schäfer und Sir John Eliot Gardiner bringt Siebert ein breitgefächertes Repertoire und umfassende Erfahrung aus der Arbeit mit Ensembles wie dem Collegium Vocale Gent oder der Deutschen Kammerphilharmonie mit. Das Votum des Chores und des Expertengremiums für ihn fiel eindeutig aus.
Stimmen zur Berufung

  • Christoph Siebert: Freut sich auf die Aufgabe an der Christuskirche und hebt die dynamische Chorgemeinschaft auf musikalisch ausgesprochen hohem Niveau hervor.
  • Thomas Wagner (Vorsitzender Mainzer Bachverein): Betont das eindeutige Votum und die Motivation, gemeinsam neue Wege auf höchstem Niveau zu beschreiten.
  • Dr. Melanie Beiner (Oberkirchenrätin der EKHN): Dankt zudem den Interimsdirigenten Tristan Meister und Martin Winkler für ihren engagierten Einsatz in der Übergangszeit.

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BIOGRAPHIE UND ENSEMBLE-INFOS

Christoph Siebert übernahm im Januar 2025 das Amt des künstlerischen Leiters des Bachchors und Bachorchesters Mainz. Sein Einstandskonzert im April 2025 mit Johann Sebastian Bachs Johannes-Passion wurde von der Fach- und Tagespresse (u. a. F.A.Z. und Allgemeine Zeitung Mainz) für seine packende Dramatik und musikalische Präzision hoch gelobt.
Biografischer Hintergrund & künstlerischer Werdegang

  • Ausbildung: Studium der Kirchenmusik und Chorleitung in Frankfurt am Main sowie wertvolle Impulse von Sir John Eliot Gardiner in London.
  • Internationale Tätigkeit: Seit 2003 Chorleiter des international renommierten Profi-Ensembles Collegium Vocale Gent und enger Mitarbeiter sowie Assistent von Philippe Herreweghe. Gastdirigate und Kooperationen u. a. mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Freiburger Barockorchester und dem Rundfunkchor Berlin.
  • Eigene Ensembles & Ämter: 2003 Gründer des auf historischen Instrumenten musizierenden Orchesters concerto classico frankfurt. Zudem künstlerischer Leiter des Bach-Vereins in Köln.
  • Lehre: Geht seit 1994 einem Lehrauftrag für Chorleitung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main nach.

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Seit Januar 2025 ist Christoph Siebert der künstlerische Leiter des Bachchor Mainz. Die erfolgreiche Beschäftigung mit dem reichhaltigen Repertoire der Chormusik vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart hat dem Ensemble weit über die Grenzen Deutschlands hinaus ein hohes Renommee eingebracht.

  • Trägerschaft & Gründung: Der Chor ist eine Einrichtung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und wurde 1955 von Diethard Hellmann gegründet, der ihn 30 Jahre lang leitete und bundesweit bekannt machte.
  • Ära Ralf Otto: Sein Nachfolger Ralf Otto erweiterte ab 1986 kontinuierlich das Programmspektrum, etablierte die historische Aufführungspraxis bei Chor und Orchester und spielte zahlreiche CDs (u.a. für Deutsche Harmonia Mundi und Naxos) ein.
  • Orchesterkooperationen: In den vergangenen Jahren arbeitete der Bachchor bei nationalen und internationalen Gastauftritten mit verschiedenen Orchestern zusammen, darunter die Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und das Orchester des Opernhaus Zürich.
  • Dirigenten & Gastspiele: Das Ensemble trat mit bekannten Dirigenten wie Riccardo Chailly, Eliahu Inbal, Franz Welser-Möst, Gotthold Schwarz und Christoph Spering auf und ist regelmäßig bei bedeutenden Festivals und in Konzerthäusern im In- und Ausland zu Gast.

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Das Bachorchester Mainz setzt sich aus Berufsmusikern aus ganz Europa zusammen. Als treuer Partner des Bachchors Mainz hat es sich seit seiner Gründung in den 1960er Jahren als feste Größe im Konzertalltag etabliert, was sich auch in zahlreichen Rundfunk- und Tonträger-Produktionen niedergeschlagen hat.

  • Spezialisierung & Repertoire: Das Orchester ist seit vielen Jahren auf historische Aufführungspraxis mit Originalinstrumenten spezialisiert. Sein Repertoire reicht von Werken der Renaissance, des Barock und der Klassik bis hin zur Romantik und zur zeitgenössischen Musik.
  • Musikalische Prägung: Temperamentvolles Musizieren, Stilsicherheit und eine exquisite Besetzung an allen Pulten zeichnen diesen dynamischen Klangkörper aus.
  • Internationale Partner: Auch die internationale Instrumentalisten-Elite schätzt die Virtuosität des Ensembles. Renommierte Musiker wie Guy Ferber und Hille Perl sind regelmäßige Partner bei Konzerten und CD-Produktionen.

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KONTAKT

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an das Chorbüro

Geschäftsstelle
Kaiserstr. 56
D-55116 Mainz
Melanie Leising – Chormanagement

Telefon: 0176 46760701
Internet: www.bachchormainz.de
Facebook: www.facebook.com/bachchor.mz
E-Mail: info@bachchormainz.de

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Konzertkritiken

Johann Sebastian Bach: Johannes-Passion
Quelle: Allgemeine Zeitung Mainz, 22.04.2025
„Der Bachchor ist zurück! Pünktlich zu seinem 70-jährigen Bestehen gab das Ensemble jetzt unter seinem neuen Dirigenten Christoph Siebert vor Ort sein Debüt mit Bachs Johannespassion…

Johann Sebastian Bach: h-Moll-Messe (Kloster Eberbach / Rheingau Musik Festival)
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), 30. Juni 2023
„Nun musizierte das Bachorchester auf barocken Originalinstrumenten, dabei ganz auf eine ausgeprägt rhetorisch, kaum einmal ausschwelgende Interpretation gerichtet. Der Bachchor teilte diesen Ansatz…

Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 9
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), 1. Juli 2013
„Die seit Jahren existierende Kooperation zwischen dem Bachchor Mainz und der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz… ermöglicht immer wieder interessante Projekte.

CD- und DVD-Produktionen

Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion (Naxos)
Quelle: Rondo, April 2019
„Kein Pathos, keine barocken Schauereffekte, auch keinerlei pietistische Verkniffenheit! Selten hörte man eine so entspannte, in sich ausgeglichene, aus der Zuversicht schöpfende Passion.

Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem (Naxos)
Quelle: Süddeutsche Zeitung, 21. Oktober 2020
„Eine exquisite Einspielung des „Deutschen Requiems“ von Johannes Brahms mit dem Mainzer Bachchor und der Deutschen Radio Philharmonie unter Ralf Otto aus dem Jahr 2019… „Ein kleiner Chor und dazu ein schlankes Orchester, aber mit Orgel und Kontrafagott verstärkt wie bei der Uraufführung: Das sind neben teilweiser Dominanz der Harfe die klanglichen Charakteristika dieser exquisiten Einspielung des „Deutschen Requiems“ von Johannes Brahms mit dem Mainzer Bachchor und der Deutschen Radio Philharmonie unter Ralf Otto aus dem Jahr 2019… Was für einen Effekt macht das Orgel-Pedal nicht zuletzt in der Fuge, die den dritten Satz, „O Herr, lehre doch mich, dass ein Ende mit mir haben muss“, beschließt. Die 29-jährige Christina Gansch singt „Ihr habt nun Traurigkeit“ mit berückender Zartheit, der gleichaltrige Matthias Winckhler zeigt in seinen großen Soli scheue baritonale Expressivität…“

Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248 (Naxos)
Quelle: Fono Forum, November 2018
»Nach der himmelstürmend-fulminanten Johannespassion legt Ralf Otto mit dem Bachchor und Bachorchester Mainz nun Bachs Weihnachtsoratorium vor – und wieder ist es eine tief beeindruckende Aufnahme, die beim Hören immer wieder Glücksgefühle auslöst. Bach klingt nun vokaler, belcantistischer, gerundeter, ohne an Spannung zu verlieren. So stehen Ottos Bach-Aufnahmen nun selbstbewusst neben denen von Suzuki, Harnoncourt & Co.«

Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248 (Naxos)
Quelle: BR-Klassik, Dezember 2018
„Erst zu Beginn dieses Jahres haben Ralf Otto und sein Bachchor Mainz Bachs „Johannespassion“ auf CD vorgelegt. Nun folgt – passend zur Jahreszeit – das „Weihnachtsoratorium“ BWV 248… Denn seit Ralf Otto vor nunmehr 32 Jahren den Mainzer Bachchor übernommen hat, ging der musikalische Trend planvoll in Richtung historischer, oder zumindest historisch informierter Aufführungspraxis. Wo früher eher ein romantisches Chorideal dominierte, da sind es jetzt Transparenz, sprachliche Klarheit und vor allem: ein organisch atmender Klang. Deshalb auch 415 Hz anstelle von 440 bzw. 443 – und deshalb auch ein Instrumental-Ensemble, das sich diesen historischen Maximen ebenfalls verschrieben hat: das Bachorchester Mainz. Ganz wesentlich ist auch das Aufgebot an Solisten, die jeder und jede für sich ebenfalls ihr Renommee in der Originalklangszene genießen – gleichzeitig aber, wie Ralf Otto selbst, alles andere als Alte-Musik-Dogmatiker sind… Und schließlich der Chor, der inzwischen zu einem Gutteil aus professionell geschulten Sängerinnen und Sängern besteht und Ralf Ottos Ambitionen vergleichsweise unangestrengt gerecht wird, was Durchsichtigkeit, Text-Deklamation und atmenden Klang betrifft… Insgesamt eine Bach-Neuerscheinung, die sich hören lassen kann und im vorweihnachtlichen Jubel-Trubel zu den eher besinnlichen Beiträgen gehört.“

Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion
Quelle: The Classic Review, März 2018
„The opening ”Kommt, ihr Töchter, helft mir klagen” sets the scene, so to speak, for the piece and the performance. There is some “old school” manner in which the Bachchor Mainz delivers the long phrases and dialogues when split into two choirs – no thin-voiced, boy-like sound here. It’s not a large choir by any means (5-6 singers per-part), but the group sings through with warmth and (good heavens!) vibrato that we almost came to forget possible with baroque performances. Like it or not, this choir has character, which a choir needs in abundance when performing a piece like the St. Mathew Passion.“

Wilhelm Friedemann Bach: Cantatas (Accentus), DVD-Produktion
Quelle: Gramophone, März 2011
„The Mainz Bach Choir is in every sense a full participant and the instrumentalists of L’Arpa Festante acquit themselves with distinction. The soloists are evenly matched, though the alto is perhaps slightly less assured in her delivery. The collective sense of commitment, even of enjoyment, is palpable, however. On balance, this may just be the best way to get to know a fascinating composer.“

Heinrich von Herzogenberg: Messe in e-Moll, Op. 87
Quelle: BBC Music Magazine, 20. Januar 2012
„Nothing like Brahms’s Requiem, it gets off to a dramatic start (even the performers here seem surprised), and has extremely lovely moments (eg, Gloria, ‘Et vitam venturi’, end of the Credo, Benedictus and particularly the Agnus Dei)“

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