Bachchor Mainz - Pressestimmen
Advent und Weihnachten bei Bachs
Heiliggeistkirche Frankfurt am Main,
19. Dezember 2011
Hell leuchtete das neue "Magnificat"
Franfurter Neue Presse
22. Dezember 2011
Das Weihnachtskonzert des Mainzer Bachchors und Bachorchesters in der Heiliggeistkirche Frankfurt hob sich vom Üblichen wohltuend ab.
An Vater Johann Sebastian nahmen die Bach-Söhne Wilhelm Friedemann und Carl Philipp Emanuel hin und wieder hörbar Maß. Die gestalterischen Probleme, die ihnen Textvorlagen aufgaben, lösten sie jedoch auf eigene Weise. So lässt das ausgedehnt kantable, an der Oberstimme orientierte "Magnificat" Carl Philipp Emanuels das polyphone barocke Vorbild des Ahnherrn neuschöpfend hinter sich.....
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Messa da Requiem - Giuseppe Verdi (1813 - 1901)
Christuskirche Mainz, 20. November 2010
Rosengarten Mannheim, 21. November 2010
"Die Angst vor dem Zahltag"
Franfurter Allgemeine Zeitung
Von Harald Budweg, 27.11.2010
In der Absicht, die Schrecken des Jüngsten Gerichts mit kräftigen Farben drastisch zu malen, ist Giuseppe Verdis Messa da Re-quiem ein gleichermaßen katholisches wie erzromantisches Werk. Während 10-hannes Brahms' "Ein deutsches Requiem" trostspendende Elemente in das Zentrum ruckt und eine Chorpassage auf die Worte "Tod, wo ist dein Stachel; Hölle, wo ist dein Sieg" den Werkhöhepunkt bildet, bevor der Einsatz einer Chorfuge noch versöhnlichere Töne anschlägt, nimmt das Dies irae in Verdis Werk einen enorm großen Raum ein, zumal diese Schreckensszenen sogar im abschließenden Libera me wiederkehren. Für einen romantischen Komponisten ist dies aber stets auch der interessanteste Teil der katholischen Totenmesse, in dem sich mit großer Besetzung trefflich experimentieren lässt. ...
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"Überirdische Intimität"
Allgemeine Zeitung Mainz
Von Cornelius Persdorf, 23.11.2010
Die Teilnahme der deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, der riesige Chor aus knapp 150 Sängern (zusammengesetzt aus dem Mainzer Bachchor, dem Ensemble vocal du Luxembourg sowie dem Mainzer Chor der Musikhochschule) und nicht zuletzt der Ruf, den sich der in Popularität und Rezension sehr erfolgreiche Mainzer Bachchor unter der Leitung von Prof. Ralf Otto innerhalb weniger Jahre erarbeitet hat, weckten bei den Zuhörern der restlos ausverkauften "Messa da Requiem" Giuseppe Verdis in der Christuskirche großes Erwartungen. ...
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"Requiem aus anderen Sphären"
Mainzer Rhein-Zeitung
Von Caroline Eva Gerner, 22.11.2010
Anders als die Bach-Kantaten steht die Messa da Requiem (Totenmesse) von Guiseppe Verdi nicht jedes Jahr in Mainz auf dem Programm. Umso eindrucksvoller gestaltete sich das Konzert des anspruchsvollen Stücks in der Christuskirche, das zugleich den Auftakt der neuen Saison des Bachchors bildete. Unter dem souveränen Dirigat des Chorleiters Ralf Otto brachte die glänzend disponierte Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz die musikalische Bandbreite und komplexen Melodien des Requiems zum Klingen - zwischen zarten, wie aus dem Nichts entstehenden Streichereinsätzen und kraftvollen Tutti-Passagen mit Trompetenfanfaren mit und Paukenwirbeln. ...
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"Stimmen wie dunkler Samt"
Mannheimer Morgen
23.11.2010
Wohin am Totensonntag in Mannheim bei konzertantem Überangebot? Ach, an diesem Tag soll es ein Requiem sein, erst recht, wenn das traditionelle Chorkonzert im Rahmen der Mannheimer Meisterkonzerte Giuseppe Verdis "Messa da Requiem" offeriert. Auf der Bühne des Musensaals eine gewaltige Chorformation (Bachchor Mainz, Chor der Mainzer Musikhochschule, Ensemble Vocal du Luxembourg), die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, ein namhaftes Solistenquartett, am Pult Ralf Otto, der den Mainzer Bachchor seit einem Vierteljahrhundert zu einem der renommiertesten deutschen Konzertchöre erzogen hat. ...
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Wilhelm Friedemann Bach (1710-1784)
Aufführung wiederentdeckter Kantaten
Augustinerkirche Mainz, 1. und 2. Juni 2010
"Originalgenie" und Tradition
Frankfurter Allgemeine
Von Guido Holze, 4.06.2010
Charakterlich ist Wilhelm Friedemann Bach seinem Vater, von dem er sich zeitlebens überschattet gefühlt haben muss, in mancher Hinsicht ähnlich gewesen. Als "unbequemer, widerborstiger Zeitgenosse" geriet auch er in Konflikt mit seinen Vorgesetzten in einem Amt, das dem des Leipziger Thomaskantors durchaus ähnelte. ...
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Anspruch und Anforderung
Frankfurter Rundschau
Von Bernhard Uske, 7.06.2010
Gustaf Gründgens hat ihn 1941 als schwierigen, höchst anspruchsvollen und kompromisslosen Sohn des Thomaskantors gespielt in dem Film "Friedemann Bach". Dessen Zeit als Organist und Musikdirektor in Halle erscheint dort als quälende Durststrecke. ...
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Bach-Sohn im Fokus der Kameras
Allgemeine Zeitung Mainz
Von Jan-Geert Wolff, 5.06.2010
Inspiriert von den assoziationsreichen Werktiteln gestalteten die Sänger ihre Partien hochvirtuos: Kraftvoll intonierte Arien, geradezu plastisch gestaltete Rezitative, jubelnde Chöre und verhaltene Choräle, in denen Otto tiefgründige Exegese über oberflächliche Effekte stellte, schlugen einen spannenden Bogen von der Orientierung Wilhelm Friedemanns an Vater Bach bis zum Aufgreifen neuer Strömungen. ...
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Das Sorgenkind in Hochform
klassik.com
Frederik Wittenberg, 13.02.2011
Unter den großen Jubilaren des Jahres 2010 ging der älteste Bach-Sohn Wilhelm Friedemann (1710- 1784) in der musikinteressierten Öffentlichkeit ziemlich unter. Bis heute wirft der Vater gerade auf ihn seinen übermächtigen Schatten, den Wilhelm Friedemann selbst schon zu Lebzeiten spürte und nach der Beurteilung der Zeitgenossen nie recht abstreifen konnte. Sollte er tatsächlich der Lieblingssohn Johann Sebastians gewesen sein, war dies für seine eigene Karriere offenbar eher hinderlich. Nach seiner Zeit als Organist und Musikdirektor in Halle an der Saale von 1746 bis 1764, aus der auch die hier vorgestellten Kantaten stammen, versuchte er sich – eher unfreiwillig – als einer der ersten als freier Künstler zu behaupten. ...
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Recording of the month
MusicWeb International
Mark Sealey, January 2011
Wilhelm Friedemann Bach was the eldest son of Johann Sebastian. Born in 1710 in Weimar, he received a thorough and broad education in Leipzig and moved to Dresden and eventually Halle, where he was both organist and director of music from 1746 to 1764. The latter position had been created in 1628 for Samuel Scheidt and was likely - by W.F. Bach's time - to have had similar requirements to those of his father at Leipzig. These included the regular composition and performance of cantatas, though probably not with quite such regularity as in Sebastian's case. One every three weeks is more likely. It's also known that Wilhelm Friedemann encountered and probably provoked analogous conflict with the city authorities. ...
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Wilhelm Friedemann Bach: Kantaten auf neuen CDs
musik und liturgiel
Peter Wollny, Januar 2011
Als der älteste Sohn Johann Sebastian Bachs am 12. Mai 1764 dem Oberpfarrer die Schlüssel zur Orgelempore der Marktkirche von Halle an der Saale zurückgab und seinen Dienst quittierte, ging in dieser Stadt eine glanzvolle musikalische Epoche sang- und klanglos zu Ende. Seit Samuel Scheidt war die Organistenstelle stets von herausragenden Virtuosen und Komponisten bekleidet worden. Friedemann Bach hatte über Jahre hinweg mit ansehen müssen, wie die anfangs noch günstigen Bedingungen seiner Anstellung sich zunehmend verschlechterten, sodass ihm für die Verwirklichung seiner künstlerischen Ziele zuletzt offenbar kaum noch Spielraum blieb. ...
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Orgelkonzertreihe von Petra Morath-Pusinelli
Christuskirche Mainz, 3. Februar 2010
Petra Morath-Pusinelli begeistert in der Christuskirche
Allgemeine Zeitung Mainz
Von Andreas Richert, 5.02.2010
Die regelmäßige Darbietung hochwertiger Orgelkonzerte hat in der Christuskirche eine lange Tradition. Nachdem die Anhänger klassischer Kammermusik vorübergehend auf die virtuosen Klänge berühmter Organisten verzichten mussten, hat der Bachchor Mainz die Orgelkonzert-Reihe seit November 2009 neu aufleben lassen. Unter dem Titel "Französische Romantik" bescherte Petra Morath-Pusinelli den Kirchenbesuchern nun einen von brillanter Ausdrucksstärke und Harmonik geprägten Abend. ...
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The Messiah - Georg Friedrich Händel (1685-1759)
Christuskirche Mainz, 13. Dezember 2009
Dieser "Messias" war ein Erlebnis
Mainzer Rhein-Zeitung
Von Matthias Mader, 15.12.2009
Prophezeiung, Geburt, Kreuzestod, Auferstehung - es ist immer dasselbe. Der "Messias" von Händel ist nun mal so etwas wie eine Biografie Jesu. Und die bleibt in jeder Aufführung gleich. Aber es ist doch immer wieder anders: ein anderer Chor, ein anderes Orchester, andere Solisten und ein anderer Dirigent. So bekommt Händels Oratorium immer wieder Neues. Auch in der Christuskirche, wo sich kurz vor Schluss des Händel-Jubiläumsjahres der Bachchor des englischen Hits angenommen hat...
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"Hallelujah" jubelnd und strahlend
Allgemeine Zeitung
Von Rebecca Hack, 15.12.2009
Für sein vorweihnachtliches Konzert hat der Mainzer Bachchor in diesem Jahr Händels bedeutendstes und meistgespieltes Oratorium ausgewählt: den Messias. Der renommierte Chor stellt sich damit einer enormen Herausforderung, zumal er sich seinem Konzept entsprechend so weit wie möglich an der historischen Aufführungspraxis orientiert sowie den englischen Originaltext verwendet....
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Noël - Französiche Weihnachtsmusik der Romantik
Philharmonie Luxembourg, 1. November 2009
„Noëls français, une affaire de choeur“
Französische Weihnachten, eine Chor-Herzensangelegenheit
Luxemburger Wort
Von Pierre Gerges, November 2009
Sie ist lang, die Liste der Mitwirkenden, die zu der faszinierenden Schönheit eines Abends beigetragen haben, der sehr unkonventionell war, weil er die Konventionen einer Epoche hervorrief, die mit ihrer gut pariserischen und sehr bourgeoisen Empfindsamkeit sehr Second Empire (2. Kaiserreich)-mäßig daherkam:...
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Die Schöpfung - Joseph Haydn (1732-1809)
Christuskirche Mainz, 3. Oktober 2009
Geblendet vom Lichteinfall
Frankfurter Allgemeine
Von Harald Budweg, 5.10.2009
Mit der Komposition seines Oratoriums "Die Schöpfung" für drei Solostimmen, Chor und Orchester Hob. XXI:2 verband Joseph Haydn das Kalkül, dem Riesenerfolg des Händelschen "Messias" etwas Moderneres an die Seite zu stellen, womit Gedankengut der Aufklärung transportiert werden könnte. So steht am Ende der vom Gottesplan emanzipierte Mensch im Mittelpunkt des Geschehens. Haydns "Schöpfung" gehört heute zu den besonders beliebten Werken der Chortradition...
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Auf einer Woge der Festlichkeit getragen
Allgemeine Zeitung
Von Maximilian Jäger, 5.10.2009
Der Komponist und Hofmusiker Joseph Haydn ist mit dem Tag der Deutschen Einheit gleich zweifach verbunden. Einerseits, weil er die Melodie der Nationalhymne komponierte, andererseits, weil im Haydnjahr 2009 sein 200. Todestag gefeiert wird. Zu diesem Anlass führte der Bachchor Mainz am Samstag in der Christuskirche Haydns Oratorium "Die Schöpfung" auf...
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Carmina Burana - Carl Orff (1685-1750)
- Schlosskirche, Schlosss Welburg, 5. Juni 2009
- Christuskirche Mainz, 7. Juni 200
Bartók, Gershwin und Orff in feierlichem Einklang
Gießener Anzeiger
von Susanne Engelbach, 08.06.2009
Mit einem wahrhaft fulminanten Konzert feierte der Verein Weilburger Schlosskonzerte am Freitagabend sein 1000. Konzert. In den Räumlichkeiten der Schlosskirche und in Anwesenheit des Schirmherrn, seiner Hoheit Großherzog Henri von Luxemburg, erwartete die zahlreichen Zuschauer ein exklusives Programm...
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Urgewalt des Rhythmus mit Pauken und Trommeln
Gießener Allgemeine
Von Olga Lappo-Danilewski, 08.06.2009
Die Weilburger Schlosskonzerte zählen längst zur ersten Liga sommerlicher Musikfestivals in Deutschland, die mittlerweile Publikum über Landesgrenzen hinweg anlocken. Zum Auftakt der 37. Saison am Freitag und zugleich zu dem 1000. Konzert der Reihe war der Schirmherr persönlich gekommen: Henri, Großherzog von Luxemburg und Herzog von Nassau, dessen Ahnherr einst hier in der Lahnstadt residierte...
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Die Gesänge des gebratenen Schwans
Frankfurter Neue Presse
von Matthias Gerhart, 08.06.2009
Für das 1000. Konzert der mittlerweile seit 37 Jahren stattfindenden Schlosskonzerte hatte man musikalisch einen großen „Bahnhof“ aufgeboten. Neben dem von Ralf Otto geleiteten Bachchor Mainz waren auch noch das Schlagzeugensemble Babette Haag sowie die beiden Pianisten Anthony und Joseph Paratore in die Schlosskirche gekommen...
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Matthäuspassion - Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Christuskirche Mainz, 10. April 2009
Stunden der Besinnung
Allgemeine Zeitung Mainz
von Siefried Kienzle, 14.04.2009
Bachs "Matthäuspassion" am Karfreitag in der Christuskirche - das war nicht nur ein Konzertereignis. In der Wiedergabe des Bachchors wurden das drei Stunden der Besinnung, des religiösen Ergriffenseins voll Erschrecken und Mitleid angesichts der Passionsgeschichte...
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Bachs Passion fasziniert auch heute noch
Mainzer Rhein-Zeitung
von Tobias Jung, 15.04.2009
Dirigent Ralf Otto schien den warmen Klang des Chores fast zu streicheln. Er präsentierte eine Interpretation, die niemals wuchtig und pompös wirkte. Immer darauf bedacht, das Klangpotenzial des Bachchors völlig auszuschöpfen, unterstrich Otto das Erhabene an der Passionsgeschichte ebenso wie die große Opferbereitschaft Christi...
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Noël - Französiche Weihnachtsmusik der Romantik
- Christuskirche Mainz, 13. Dezember 2008
- Liebfrauenkirche Oberwesel, 12. Dezember 2008
- CD-Produktion 2008
"Noël" kommt ganz bescheiden daher
Allgemeine Zeitung Mainz
von Siegfried Kienzle, 15.12.2008
Festlich aufrauschend mit Pauken und Trompeten stimmt Bach sein Weihnachtsoratorium an. Zart dagegen beginnt der 23-jährige Camille Saint-Saëns sein Weihnachtsoratorium op.12 mit einer Hirtenmusik...
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Besinnliches in hektischer Zeit
Mainzer Rheinzeitung
von Julia Schumacher, 15.12.2008
Andächtige Zurückhaltung ohne allzu viel Pathos - das ist heute sicherlich die ideale Interpretationsweise von Weihnachtsmusik aus der Zeit der Romantik. Wenn solche Werke dann auch noch aus der Feder französischer Komponisten stammen, ist viel Gespür für die filigranen Zwischentöne nötig...
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NDR Kultur Neue CDs | 16.12.2008 06:45 Uhr
NDR - Kultur
vorgestellt von Dagmar Penzlin
Die Franzosen wissen zu feiern - auch an Weihnachten pflegen unsere Nachbarn ihre Traditionen: etwa den Weihnachtsschmaus mit Gänseleber und der traditionellen Biskuitrolle mit Buttercreme. Eine Lanze für die französische Weihnachtsmusik der Romantik bricht in diesen Adventswochen nun eine Schar deutscher Musiker: Schlicht "Noël" - "Weihnachten" - heißt eine neue CD des Bachchores Mainz, auf der neben bekannten Stücken auch einige unbekannte zu entdecken sind...
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Frohe Kunde: "Noël" mit dem Bachchor Mainz
Schreibwolff
von Jan Geert Wolff
Das Weihnachtsoratorium? Ist von Bach. Und zwar Johann Sebastian. Meistens jedenfalls. Dass das gleichnamige Werk des Franzosen Camille Saint-Saëns sein Schattendasein zu Unrecht führen kann, zeigt die Neueinspielung des Bachchors Mainz unter Ralf Otto: "Noël" ist ein klingendes Kompendium mit Werken der französischen Romantik zum Weihnachtsfest...
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Orpheus (Uraufführung) - Heinrich Poos (*1928)
Christuskirche Mainz, 23. November 2009
Urschreie zu den Wurzeln der Musik
Allgemeine Zeitung Mainz
von Siegfried Kienzle, 25.11.2008
Orpheus, der mit seinem Gesang sogar die Geister der Unterwelt besänftigt, ist seit der Antike Sinnbild für die Gefühlskraft der Musik. Von Monteverdi über Gluck und Liszt bis zu den Orpheus-Chören von Henze haben sich die Komponisten immer neu an diesem Mythos abgearbeitet. Als weiteren Beitrag in dieser Rezeptionsreihe hat der 1928 im Hunsrück geborene Komponist Heinrich Poos, der lange als Musikprofessor in Berlin tätig war, eine Auftragskomposition des Landes Rheinland-Pfalz geschrieben: "Orpheus. Drei Fantasien für Chor, Sprecher und Instrumente"..
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Orpheus voll mythischer Kraft
Mainzer Rheinzeitung
von Andreas Hauff, 25.11.2008
Der antike Orpheus-Mythos hat seit Jahrhunderten Künstler fasziniert. Auch Heinrich Poos, wichtiger Komponist von Chormusik und zugleich Musikwissenschaftler, hat sich in seinem jüngsten Werk mit der Figur des legendären Sängers befasst: Orpheus, dessen Gesang nahezu magische Kraft hatte, stieg in die Unterwelt hinab, um seine verstorbene Frau Eurydike zurückzuholen. Da er die Bedingung verletzte, sich nicht nach ihr umzusehen, verlor er sie wieder und wurde später von ekstatischen Dionysos-Anhängerinnen ermordet...
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Deutsche Sinfonie op. 50 - Hanns Eisler
Christuskirche Mainz, 03. Oktober 2009
Das Blut der besten Söhne
Frankfurter Allgemeine Zeitung
von Harald Budweg, 06.10.2008
"Ein deutsches Requiem" von Johannes Brahms - der Titel verweist darauf, dass der Komponist den lateinischen Text der katholischen Totenmesse zugunsten einer eigenen, deutschsprachigen Bibel-Textsammlung ersetzt. Brahms' Werk könnte auch "Ein Menschen-Requiem" heißen, denn der Mensch mit all seinem Hoffen und Bangen steht im Mittelpunkt, weniger ein strafender Gott. Austragungsort irgendwelcher gesellschaftspolitischer Ideologien jedenfalls ist Brahms' "Deutsches Requiem" gewiss nicht...
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Musik klagt Kriege an
Mainzer Rheinzeitung
von Andreas Hauff, 06.10.2008
Vom Titel her passt die "Deutsche Sinfonie" zum Tag der Deutschen Einheit, auch wenn es sich eher um eine Kantate handelt. Dass sie von Hanns Eisler (1898-1962), dem Komponisten der DDR-Nationalhymne, stammt, muss nicht stören. 18 Jahre nach der Wiedervereinigung sind die ideologischen Grabenkämpfe (wie einst in Mainz um Anna Seghers) Vergangenheit...
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Kolossalwerk der Trauer und Anklage
Allgemeine Zeitung Mainz
von Siegfried Kienzle, 06.10.2008
Allzu lang stand Hanns Eisler (1898-1962) bei uns im Abseits. War er doch Kommunist und Komponist der DDR-Nationalhymne "Auferstanden aus Ruinen". So blieb er nur präsent mit der Bühnenmusik zu einigen Brecht-Stücken und als Namensgeber der Berliner Musikhochschule. Kein besseres Datum als den 3. Oktober, gesamtdeutscher Feiertag, konnte es geben, um Eisler mit seiner Deutschen Sinfonie op.50 heimzuholen ins musikalische Bewusstsein...
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Weitere Presseauszüge
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