Vokalsolisten

Thomas E. Bauer

Thomas E. Bauer

Bariton

Thomas E. Bauer, der seine erste musikalische Ausbildung bei den Regensburger Domspatzen erhielt, ist als Konzertsänger international gefragt. Er ist regelmäßig zu Gast bei den Salzburger Festspielen sowie am Teatro alla Scala, wo er zuletzt mit Haydns „Schöpfung“ (Zubin Mehta) zu erleben war.
Außerdem konzertierte er mit Orchestern wie Boston Symphony (Bernard Haitink), National Symphony Washington (Iván Fischer), Concentus Musicus (Nikolaus Harnoncourt), NDR Sinfonieorchester (Thomas Hengelbrock und Markus Stenz) und Gewandhausorchester Leipzig (Herbert Blomstedt, Riccardo Chailly und Sir John Eliot Gardiner). Thomas E. Bauers CD-Produktionen wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Susanne Bernhard

Susanne Bernhard

Sopran

Die aus München stammende Sopranistin ist als Konzertsängerin bei führenden internationalen Orchestern und Festivals zu hören. Sie arbeitet mit namhaften Dirigenten wie z. B. Enoch zu Guttenberg, Semyon Bychkov, Yutaka Sado, Eiji Oue, Neeme Järvi sowie Jukka-Pekka Saraste und ist regelmäßig zu Gast bei den Festspielen Herrenchiemsee, dem Menuhin Festival Gstaad, dem Rheingau Musikfestival, dem WDR Sinfonieorchester, dem NHK Tokyo Orchestra, dem Osaka Philharmonic Orchestra, dem OSESP Orchestra São Paulo u. a. Opernengagements führten sie beispielsweise an die Dresdner Semperoper, an das Opernhaus Kiel sowie an die Oper Frankfurt, wo sie als "Violetta" in Verdis "La Traviata" zu hören war.

Julia Kleiter

Julia Kleiter

Sopran

Julia Kleiter stammt aus Limburg an der Lahn, sang im Limburger Domchor und studierte Gesang in Hamburg und Köln. 2004 debütierte sie als „Pamina“ an der Opéra Bastille Paris. Inzwischen hat sie diese Partie in vielen internationalen Produktionen gesungen und dabei mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt und Philippe Jordan zusammengearbeitet. Weitere bedeutende Stationen in den letzten Jahren waren Rollendebüts in Zürich, Berlin, Paris, bei den Salzburger Festspielen. Als Konzertsängerin gastiert Julia Kleiter in den wichtigsten internationalen Musikzentren unter Dirigenten wie Helmuth Rilling, Jeffrey Tate, Zubin Metha u .v. a. Liederabende im In- und Ausland runden ihr musikalisches Schaffen ab.

Georg Poplutz

Georg Poplutz

Tenor

Georg Poplutz, bekannt als ausdrucksstark und empfindsam interpretierender Tenor, konzertierte in Deutschland und Europa u. a. mit L. Güttler, R. Otto, Sir R. Norrington, H.-Ch. Rademann, M. Schneider, M. Suzuki, W. Toll und R. Wilson. Er singt im „Johann Rosenmüller Ensemble“ sowie mit „Cantus Cölln“ und widmet sich gemeinsam mit seinem Klavierpartner H. Dumno einem breiten Liedrepertoire. 2014/15 war Poplutz u. a. in der Dresdner Frauenkirche, im Hamburger Michel, in der Essener Philharmonie, bei der Bachwoche Ansbach, bei den Musikfesten Erzgebirge und Stuttgart, beim Rheingau Musik Festival und bei den Weilburger Schlosskonzerten sowie in Italien, Spanien und der Schweiz zu hören.

Gerhild Romberger

Gerhild Romberger

Alt

Gerhild Romberger studierte an der Hochschule für Musik in Detmold und besuchte verschiedene Meisterkurse. Mittlerweile hat sie selbst eine Professur für Gesang in Detmold inne. Ihre Konzerttätigkeit führt sie ins In- und Ausland, unter anderem zum NDR Hamburg, zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, an die Mailänder Scala, mit Ralf Otto nach Südamerika und nach München. Schwerpunkte ihrer Arbeit bilden Liederabende sowie zeitgenössische Musik. Zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen dokumentieren ihren künstlerischen Rang. In der kommenden Saison stehen unter anderem Konzerte mit Daniel Harding, Ingo Metzmacher, Philippe Herreweghe und Riccardo Chailly auf dem Programm.

Yorck Felix Speer

Yorck Felix Speer

Bass

Der Bass erhielt seine Gesangsausbildung bei Theodor Greß, Alan Speer und Hanna Schwarz. Sein Repertoire erstreckt sich vom Frühbarock bis hin zur Spätromantik. Speer konzertierte in seiner 20-jährigen Karriere in fast allen europäischen Metropolen und u. a. im Rahmen des Schleswig-Holstein Musikfestivals, des Rheingau Musik Festivals, der Weilburger Schlosskonzerte, der Dresdener Musikfestspiele, der Ansbacher Bachtage, der Schwetzinger Festspiele, der Festspiele Herrenchiemsee, des Budapest Springfestivals, der Ludwigsburger Schlossfestspiele, des Mozartfestes La Coruña, des Mosel Musik Festivals, des Oregon Bach Festivals, des Russian Easter Festivals und des Leipziger Bachfests.

Matthias Winckhler

Matthias Winckhler

Bariton

Matthias Winckhler, geboren in München, studierte an der Universität Mozarteum in Salzburg bei Andreas Macco und Wolfgang Holzmair. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, u.a. beim J. S. Bach-Wettbewerb 2012 in Leipzig und beim Mozart-Wettbewerb 2014 in Salzburg. Als Konzertsänger arbeitete er mit Dirigenten wie Reinhard Goebel, Hans Graf, Matthew Halls, Pablo Heras-Casado, Günther Jena, Gianandrea Noseda, Helmuth Rilling, Jordi Savall, Masaaki Suzuki und Jos van Veldhoven. Seit der Spielzeit 2015/2016 ist er Ensemblemitglied der niedersächsischen Staatsoper Hannover und dort u. a. als Albert (Werther), Graf Almaviva (Le nozze di Figaro) und Belcore (L‘elisir d’amore) zu erleben.

Dominik Wortig

Dominik Wortig

Tenor

Dominik Wortig wurde 1973 in Neuwied am Rhein geboren. Er studierte zunächst Klavier, Kirchenmusik und Dirigieren, später Gesang an den Musikhochschulen Düsseldorf und Köln bei Prof. Werner Lechte und Prof. Reinhard Leisenheimer. Heute ist der lyrische Tenor mit einem breitgefächerten Repertoire auf der Bühne und im Konzert sowie bei renommierten Festivals und CD- und Rundfunkproduktionen international erfolgreich. Darüber hinaus lehrt er als Professor für Gesang am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg.

Daniel Sans

Daniel Sans

Tenor

1983 begann die musikalische Laufbahn von Daniel Sans, als Sopran im Mainzer Domchor, unter Leitung von Matthias Breitschaft. Dort erhielt der 8-jährige bereits seine erste Stimmbildung, so dass er schon bald in Theatern und Konzerten als Solist zu hören war, wie z.B. in Mozarts Zauberflöte, Brittens Sommernachtstraum, oder als Knabe in Mendelssohns Elias.
In der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst besuchte er die Gesangsklasse von Professor Martin Gründler, die Liedklasse von Professor Charles Spencer, sowie die Oratorienklasse von Professor Reinhardt.

Orchester der Hochschule für Musik Mainz

Das Orchester der Hochschule für Musik Mainz ist ein Herzstück der Ausbildungsstätte, in dem die Studierenden der Orchesterstudiengänge abteilungsübergreifend miteinander musizieren. Das Ensemble wird seit 2007 von dem renommierten Dirigenten Prof. Wolfram Koloseus geleitet, der bei seiner Arbeit größten Wert auf Spielfreude und musikalischen Feinschliff in Verbindung mit professioneller Projektarbeit legt. Das Ensemble zeichnet sich durch ein hohes künstlerisches Niveau aus und hat sich als Kulturträger der Mainzer Region etabliert. Neben dem klassischen Orchesterrepertoire beschäftigt sich der Klangkörper auch mit Neuer Musik und experimentellen Crossover-Projekten, auch in ungewöhnlichen Besetzungen. Herausragende Ereignisse der letzten Jahre waren die Eröffnungskonzerte des Festivals MainzMusik in den Jahren 2011, 2012 und 2013 – jeweils mit Uraufführungen bzw. Musik des 20. und 21. Jahrhunderts – sowie die gemeinsam mit der Gesangsabteilung realisierten Opernproduktionen von Mozarts „Die Zauberflöte“ in 2010, Haydns „Il mondo de la luna“ in 2012 und Mozarts „Le nozze di Figaro“ in 2013.