DIE NÄCHSTEN KONZERTE

Kartenhotline
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6. April 2012
19.30 Uhr
Johann Sebastian Bach
Johannespassion
Christuskirche Mainz
9. April 2012
20.00 Uhr
Orgelkonzert
Die Reihe: Olivier Messiaen
Volker Ellenberger
Christuskirche Mainz
29. April 2012
20.00 Uhr
Festkonzert 50. Jahrestag
Prof. Hans-Joachim Bartsch
Christuskirche Mainz
6. Mai 2012
20.00 Uhr
Orgelkonzert zum Jubiläum
Thomas Wilhelm
Christuskirche Mainz
17. Mai 2012
20.00 Uhr
Orgelkonzert
Die Reihe: Olivier Messiaen
Volker Ellenberger
Christuskirche Mainz
23. Mai 2012
20.00 Uhr
Orgelkonzert mit Videoprojektion
Prof. Hans-Jürgen Kaiser
Christuskirche Mainz
28. Mai 2012
20.00 Uhr
Orgelkonzert
Die Reihe: Olivier Messiaen
Volker Ellenberger
Christuskirche Mainz
3. Juni 2012
20.00 Uhr
Orgelkonzert
Die Reihe: Olivier Messiaen
Volker Ellenberger
Christuskirche Mainz
17. Juni 2012
19.30 Uhr
Johann Sebastian Bach
Messe h-moll
Christuskirche Mainz

Abonnementkonzerte des Bachchor Mainz 2011 / 2012

Seit über 50 Jahren ist der Bachchor Mainz mit seinen Konzerten auf hohem musikalischem Niveau ein wichtiger Bestandteil des Musiklebens der Region. Mit mehr als 1000 Sitzplätzen und einer ausgewogenen Akustik ist die Christuskirche Mainz, an welcher der Chor seit jeher beheimatet ist, einer der bedeutendsten sakralen Konzerträume
in Rheinland-Pfalz.


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Konzerten und sparen Sie dabei bis zu 75 Euro pro Person.

AboKonzert 1

Montag, 3. Oktober 2011
19.30 Uhr

Christuskirche Mainz

Konzert im Rahmen der Schulprojekte
"Mittendrin statt nur dabei"

gefördert von der EKHN Stiftung

Das Konzert wird mitgeschnitten

Anton Bruckner (1824-1896)

Adagio aus dem Streichquintett F-Dur

Johannes Brahms (1833-1897)

Altrhapsodie op. 53

Anton Bruckner (1824-1896)

Messe f-moll


Susanne Bernhard, Sopran
Gerhild Romberger, Alt
Christian Elsner, Tenor
Thomas E. Bauer, Bass


Deutsche Staatsphilharmonie
Rheinland-Pfalz


Bachchor Mainz
Leitung: Ralf Otto

Kostenfreier Einführungsvortrag
18.30 Uhr im Chorsaal der Christuskirche
Bruckner – Brahms – Bruckner: In dieser spannenden musikalischen Umarmung will der Bachchor romantische Vokal- und Instrumentalmusik anregend miteinander vereinen und gegenüberstellen. Anton Bruckners Adagio aus seinem „F-Dur-Streichquintett“ wird mit seinen breit angelegten Themen komplexen, der intensiven Steigerung und der sich lösenden Spannung aus seinem viersätzigen Kontext herausgenommen und vermag wunderbar leuchtend zur anrührenden „Altrhapsodie“ von Johannes Brahms überzuleiten, denn das Stück für Altsolo, vierstimmigen Männerchor und Orchester wird ebenfalls von einem Adagio eingeleitet: Brahms hat hier Verse aus Goethes schwermütigem Gedicht „Harzreise im Winter“ vertont und verarbeitet als metaphysische Schilderung einer misanthropischen Seele die unerwiderte Liebe – vielleicht eines der persönlichsten Werke des Komponisten.

Gleiches mag auch für die „Messe f-moll“ Bruckners gelten, der dieses Werk anlässlich der Genesung von einem schweren Nervenleiden schuf: Diese großartige Musik voll innerlicher Frömmigkeit ist ein bestechendes Zeugnis der liturgischen Kunst und spiegelt mit seinen strahlenden Höhepunkten die symphonische Welt Bruckners.

AboKonzert 2

Samstag, 17. Dezember 2011
19.30 Uhr
Christuskirche Mainz

Advent und Weihnachten bei Bachs

Wilhelm Friedemann Bach (1710-1784)

Ach, dass Du den Himmel zerrissest

Johann Sebastian Bach
(1685-1750)

Dazu ist erschienen der Sohn Gottes

Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)

Magnificat


Linda van Coppenhagen, Sopran
Nohad Becker, Alt
Christian Rathgeber, Tenor
Richard Logiewa, Bass


Bachorchester Mainz


Bachchor Mainz
Leitung: Ralf Otto

Advent und Weihnachten bei Bachs? Johann Sebastian sowie seine Söhne Carl Philipp Emanuel und Wilhelm Friedemann sitzen bei Punsch und Plätzchen unterm Baum und pfeifen sich die Themen ihrer neuesten Kompositionen vor?

Auch wenn es sich ganz so idyllisch wohl nicht abgespielt haben dürfte: Der Bachchor malt dieses schöne Bild mit kräftiger Klangfarbe, wenn er die Familienbande musikalisch nachzeichnet. Des Vaters Kantate BWV 40, Carl Philipps „Magnificat“ und die im vergangenen Jahr durch den Bachchor Mainz erstmalig wieder aufgeführte (und auf CD eingespielte) Kantate „Ach, dass Du den Himmel zerrissest“ von Wilhelm Friedemann Bach sind Werke von barocker Klangpracht, Erhabenheit und Würde: Konzertante Chorsätze, empfindsame Arien und kunstvolle Fugen einen diese opulenten Festmusiken zum Wiegenfest des Heilands, die hier in einem brillanten Dreiklang erklingen – eine wortwörtlich schöne Bescherung!

AboKonzert 3

Karfreitag, 6. April 2012
19.30 Uhr

Christuskirche Mainz

Johann Sebastian Bach

Johannespassion

in der Bearbeitung von Robert Schumann

Susanne Bernhard, Sopran
Susanne Schaeffer, Alt
Julian Prégardien, Tenor (Evangelist)
Konrad Jarnot, Bass

Felix Rathgeber, Bass

Bachchor Mainz
Bachorchester Mainz

Leitung: Ralf Otto

Kostenfreier Einführungsvortrag
18.30 Uhr im Chorsaal der Christuskirche
1829 hatte Felix Mendelssohn Bartholdy die „Matthäuspassion“ von Johann Sebastian Bach in Berlin erstmals im 19. Jahrhundert zur Aufführung gebracht, um ihren Schöpfer der Öffentlichkeit wieder ins Gedächtnis zu rufen. Hierfür musste er freilich selbst Hand an diese für damalige Verhältnisse zu sperrige barocke Musik anlegen. Ihm tat es Robert Schumann gleich und nahm sich der „Johannespassion“ Bachs an, war der Leipziger Thomaskantor doch Zeit seines Lebens für Schumann Vorbild und musikalisches Zentrum, um das sich das eigene Schaffen drehte.

1850 als Musikdirektor nach Düsseldorf gekommen, führte er ein Jahr später ebendiese Passion auf – 1851 als lokale Erstaufführung. Schumann zog dieses Werk der „Matthäuspassion“ vor, erschien ihm letztere doch „nicht frei von Breiten und über das Maß lang – die andere dagegen wie gedrängt, wie durchaus genial – und von welcher Kunst!“ Wie sein Kollege Mendelssohn musste auch Schumann auf die stilistischen Vorlieben seiner Zeitgenossen Rücksicht nehmen und bearbeitete das Werk mit partiell geänderter Orchestrierung und Besetzung. Dennoch gelang es dem Romantiker, den Charakter dieser Passion zu wahren, so dass man hier einen weiteren spannenden Blick auf Bachs OEuvre im Wandel der Zeit werfen kann.


AboKonzert 4

Sonnntag, 17. Juni 2012
19.30 Uhr

Christuskirche Mainz


Das Konzert wird mitgeschnitten

Johann Sebastian Bach

Messe h-moll

Ulrike Hofbauer, Sopran
Gerhild Romberger, Alt
Hans Jörg Mammel, Tenor
Klaus Mertens, Bass

Bachchor Mainz
Bachorchester Mainz

Leitung: Ralf Otto

Kostenfreier Einführungsvortrag
18.30 Uhr im Chorsaal der Christuskirche
Nicht einmal böse Zungen werden Johann Sebastian Bach im Angesicht seines Opus summum Müßiggang vorwerfen – es ist vielmehr Ausdruck eines großen Genius, dass die h-moll-Messe größtenteils im barocken Parodieverfahren entstand: Von den 26 Sätzen, aus denen die Messe besteht, hat Bach wahrscheinlich nur wenige Stücke eigens neu komponiert.
Für den Musikprofessor Carl Friedrich Zelter war die h-moll-Messe 1811 „das größte Kunstwerk, das die Welt je gesehen hat“ und auch Komponisten wie Beethoven oder Haydn gehörten zum Kreis der Bewunderer. Als sich Bach 1748 an die Niederschrift der Gesamtpartitur setzte, mag er vielleicht geahnt haben, dass er dieses Werk selbst nicht mehr würde aufführen können.
So ist die h-moll-Messe als einzigartiges kompositorisches Vermächtnis zu hören, das alle kompositorischen Möglichkeiten des Kirchenstils in sich vereinigt, verbunden mit einer geistlichen Botschaft: Anbetung und Lobpreis, Glaubensbekenntnis und ergreifende Bitte um Frieden.
Der Protestant Bach schuf mit der Vertonung des vollständigen Ordinarium missae ein erstes ökumenisches Bekenntnis – und war seiner Zeit damit einmal mehr deutlich voraus …